Vom 3. - 16. August 2002 haben wir die Seychellen bereist.

Zunächst zur Orientierung das Wichtigste in Kürze:

Reiseveranstalter: Terramar
Airline: Condor und Air Seychelles
Flugzeit: ca. 9,5 Stunden
Hotels: Coco de Mer auf Praslin und Le Meridien Barabarons auf Mahé
Klima: Sehr angenehm, ca. 28 Grad am Tage und 20-22 Grad in der Nacht

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Abgeflogen sind wir von Frankfurt/Main mit einer Linienmaschine der Lufthansa bis nach München. Von dort ging es dann weiter mit einer Maschine der Air Seychelles. Die Lufthansa-Maschine startete verspätet (angeblich weil sie nach dem letzten Flug so verdreckt war, dass sie gründlich gereinigt werden musste). Dies führte dazu, dass wir in München quasi im Laufschritt am Gate ankamen als die Passagiere bereits zum Boarding aufgerufen wurden.

Als wir dann in der Maschine der Air Seychelles saßen hörte das Checken der Klappen an der linken Tragfläche überhaupt nicht auf. Ständig waren Motorgeräusche der Klappenbetätigung zu hören. Dann meldete sich der Pilot und gab bekannt, dass es technische Probleme gibt. Nach einer Stunde dann waren die Probleme gelöst und wir starteten abends kurz vor acht von München. Inzwischen war über München ein Gewitter aufgezogen und daher wurden wir die ersten Flugminuten ein wenig durchgeschüttelt. Der Rest des Fluges verlief dann aber unproblematisch, mal davon abgesehen, dass ein Schlafen in den Sitzen der Touristenklasse, egal bei welcher Airline, so gut wie nicht möglich ist.

Gegen 6.30, bereits weit über dem Indischen Ozean, geht die Sonne auf und gegen 7:10 Ortszeit landen wir auf Mahé. An der Einwanderungsbehörde geht es zügig voran. Ein sehr freundlicher Beamter wickelt die Formalitäten ab. Am Gepäckband haben wir Glück, kaum das wir dastehen, kommen auch schon unsere Koffer. Draußen vor dem kleinen Flughafengebäude werden wir bereits erwartet. Eine freundliche Dame überreicht uns die Tickets für den Flug nach Praslin und weist uns den Weg zum "Domestic Terminal". Auch dort kümmert man sich wieder rührend um uns und checkt uns für den Flug ein. Ungewöhnlich sind die Bordkarten. Plastikkarten, groß wie ein Frühstücksbrett und ca. 5 mm dick. Bereits um 8.30 werden wir aufgerufen und begeben uns zu Fuß wenige Meter bis zur kleinen, 20sitzigen Propellermaschine (siehe Bild oben), die uns nach Praslin bringen soll. Zwischen Passagierkabine und Pilotenkanzel gibt es keine Tür, so kann man dem Piloten bei seiner Arbeit über die Schulter schauen. Nach einer kurzen Flugzeit von 15 min. und fix die Koffer empfangen, werden wir wieder erwartet und als einzige Gäste mit dem Bus zum Hotel Coco de Mer gebracht.

Das Hotel befindet sich an der Südspitze der Insel an der Anse Consolation in der Nähe des kleinen Hafens. Der Strand vor dem Hotel ist sehr klein, wurde aber kaum genutzt. Aufgrund der vorherrschenden Windrichtung aus dem Südosten war das Meerwasser mit reichlich Seegras durchsetzt.

Es ist ein relativ kleines Hotel (ca. 40-50 Zimmer). Als wir dort waren, stand das Hotel unter südafrikanischer Leitung. Beide Hotelmanager haben sich intensiv um ihre Gäste gekümmert und sprachen auch beide sehr gut deutsch. Die Atmosphäre in dem Hotel war sehr familiär, nach wenigen Tagen kannten wir den größten Teil des sehr freundlichen Personals und umgekehrt. Mit dem Personal kann man sich allerdings nur in Englisch oder Französisch verständigen.

Klein aber fein und gepflegt ist der Pool.

Das Frühstücksbüffet war reichlich und gut, jedoch muss man auf die bei uns gewohnte Vielfalt an Brot und Brötchen verzichten. Es gibt keine Brötchen oder etwas vergleichbares, dafür aber Toast. Es gibt eben keine Großbäckereien, die in der Frühe die Hotels beliefern. Alle Speisen, Brot, Kuchen und abends kleine Brötchen wurden in der Hotelküche hergestellt.

Abends wurde wechselnd ein Büffet präsentiert bzw. es gab eine Auswahl zwischen drei Menüs. Alle Menüs und das Büffet wurden jedes Mal genauestens erklärt.

Ein Abendspaziergang endete spätestens am Beginn der Hotelzufahrt, weil keine Straßenbeleuchtung vorhanden ist und die Nächte kohlrabenschwarz sind. Was man allerdings wunderbar beobachten kann ist der Sternenhimmel in einer nicht gekannten Pracht. Die Milchstraße ist dort wirklich als solche zu erkennen. Wer Nightlife sucht ist in diesem Hotel und auch sonst auf den Seychellen fehl am Platz. Beim Essen und eine kurze Zeit danach gibt es ab und an eine musikalische Untermalung durch Ein- oder Zweimann Bands.

Vom Coco de Mer aus haben wir über die örtliche Reiseleitung beim Veranstalter "Masons" eine Besichtigungstour zu den Inseln Cousin, Courieuse und St. Pierre gemacht.

Mit einem Katamaran fährt man vom "Jetty", dem kleinen Hafen der Insel entlang der Küste bis zur Insel Cousin. Vor Cousin wird geankert. Mit kleinen Booten werden wir übergesetzt. Die Katamarane könnten zwar auch direkt bis auf den Strand fahren, aber es ist größeren Booten nicht erlaubt, um keine Ratten oder Katzen auf diese von Seevögeln bewohnte Insel einzuschleppen.

Der geführte Rundgang auf der Insel ist beeindruckend, Tausende von Seevögeln, z. T. brütend, sind nur eine Armeslänge von uns entfernt und lassen sich bereitwillig fotografieren (Der Einsatz eines Blitzes ist allerdings verboten).

Auf der Insel leben auch 26 Riesenlandschildkröten. Am eindrucksvollsten ist "George" mit ca. 106 Jahren. Nach dem Rundgang geht es mit langsamer Fahrt weiter. Die Crew hat inzwischen ein kleines Buffet aufgebaut, dass sehr gut schmeckt. Nach dem Essen geht es weiter zur Insel Courieuse.

Auch hier wieder die Prozedur des übersetzens. Eine schöne Insel, aber nicht so interessant wie Cousin.

Ebenfalls bei Masons haben wir eine Tour auf die Insel La Digue gebucht. Weil es uns dort so gut gefallen hat sind wir noch ein zweites Mal auf eigene Faust gefahren.

Wieder geht es vom Jetty mit einem Boot (das fährt stündlich) in ca. 30 min hinüber nach La Digue. Am Pier von La Digue wartet der Guide, in unserem Fall war das eine junge Dame.

Mit einem Ochsenkarren geht es in Richtung der ehemaligen Kokosplantage. Der Kutscher treibt seinen Ochsen mit Schlägen kräftig an, trotzdem geht die Fahrt sehr gemächlich voran. An der "L'Union Estate" geht es zu Fuß weiter.

Hier wird eine Produktionsanlage aufrechterhalten, die zeigt wie früher Kopra und Kokosöl gewonnen wurde. Wir sehen das Schälen der Nüsse, das Trocknen der halbierten Nüsse, das Herauslösen aus der Schalenhälfte, das Pressen des öls aus der Kopra.

In der Anlage gibt es in einer Einzäunung auch noch etliche Riesenlandschildkröten.

Wir gehen weiter durch die Anlage und kommen dann zum schönsten Strand auf La Digue, der Anse Sorce d'Argent.

Hier hat man ca. eine Stunde Aufenthalt.

Um sich an dieser Naturschönheit so richtig satt zu sehn ist die Zeit schon etwas knapp.

Anschließend fährt man mit einem Bus (eigentlich ist das nur ein Minitransporter auf dessen Ladeflächen Sitzbänke montiert sind) bis an die Anse Patates. Dort gibt es im Restaurant ein Mittagessen in Form eines Buffets. Nach dem Essen geht es zu Fuß zum nahe gelegenen Strand zum Baden und Relaxen. Viel zu schnell geht so ein Tag auf La Digue zu Ende.

Darum fahren wir drei Tage später noch einmal hin. Ein Taxi bringt uns zum Jetty, wir bezahlen die überfahrt (34 Euro, ich bezahle mit 2 x 20 Euro und bekomme drei französische 2-Euro Münzen zurück).

Am Pier auf La Digue stehen schon die Fahrradvermieter und preisen ihre Räder an. Das was am Pier angeboten wird machte einen guten Eindruck und so werden wir uns nach einer kurzen Proberunde schnell handelseinig. So erkunden wir die Insel in beide Richtungen, zuerst bis um die Nordspitze herum bis zum Ende der befestigten Straße, dann wieder zurück, am Pier vorbei, quer über die Insel bis zu Grand Anse.

Auch hier ist die Landschaft atemberaubend. Der Südost Wind sorgt für kräftigen Wellengang indem sich ein Surfer und einige wagemutige Badende versuchen. Der Rest des Ausfluges ist Baden und Relaxen.

Mit dem öffentlichen Bus sind wir in das Vallée de Mai gefahren.

Die Anfahrt zu diesem kleinen Nationalpark haben wir mit dem öffentlichen Bus gemacht. Alle Busse auf den Seychellen sind Made in India, Marke TATA. Egal wie weit die Fahrt geht, es kostet immer 3 Seychellen Rupees. Direkt vor dem Hotel ist eine Haltestelle.

Von dort fahren wir in den nächsten Ort und steigen in die zweite Buslinie um (auf Praslin gibt es nur zwei Linien), die am Vallée de Mai vorbei führt. Am Vallée de Mai müssen wir den Eintritt wieder in Euro bezahlen (Kreditkarte oder Dollar geht auch). Man erhält einen kleinen Führer in dem die verschiedenen Pfade beschrieben sind. Wir entscheiden uns für die große Tour, die etwa 2 ½ Stunden dauern soll und marschieren los.

Ich war der Meinung, dass man dort die legendären Coco de Mer Bäume suchen muss, aber dem ist nicht so. Es gibt Tausende davon, in allen Wachstumsstadien! Wenn die Bäume jung sind und nur aus Blättern, ohne Baumstamm bestehen, haben die Blattstiele eine Länge von mehreren Metern und die Blätter eine Größe von ca. 4 m². Ist schon sehr beeindruckend.

Es gibt noch viele andere der endemischen Pflanzen zu sehen. Sehr interessant sind die Schrauben- und Lattenpalmen.

Den ebenfalls nur auf den Seychellen beheimateten Black Parrot, eine schwarze Papageienart bekommen wir nicht zu sehen.

Mit Mountain Bikes, die wir uns im Hotel ausgeliehen hatten, sind wir an der gesamten Südwest-Küste entlang gefahren.

Auf den ersten Blick machen die Räder einen passablen Eindruck, jedoch lässt sich bei keinem der angebotenen Räder die Hinterradschaltung betätigen. Daher kann man damit nur sanfte Steigungen bewältigen.

Touren vom Coco de Mer zum Jetty (dazwischen gibt es Steigungen von 20 %) oder zum Vallée de Mai sind damit nicht drin. Auf der südwestlichen Küstenstraße (Linksverkehr) kommt man jedoch gut voran. Es gibt grandiose Ausblicke auf Strände, Felsen und die Vorgelagerten Inseln.

Am Ende der Strecke, vorbei am kleinen Flughafen, liegt das *****Hotel Lemuria Resort. Damit wir hineingelassen werden, sagen wir dem Wachmann am Tor, dass wir das Hotel gern besichtigen möchten, weil wir es beim nächsten Urlaub evtl. buchen möchten.

Durch die Hotelanlage hindurch gelangt man zu den beiden traumhaften Buchten "Anse Kerlan" und "Petit Anse Kerlan". Eigentlich jammerschade, dass der Zugang nur den dortigen Hotelgästen vorbehalten ist.

Das Hotel Coco de Mer hat für seine Gäste einen kostenlosen Busservice eingerichtet, der zweimal die Woche zur Anse Lazio fährt.

Es ist zweifellos eine der schönsten Buchten auf Praslin. Diese Bucht liegt im Norden von Praslin und ist nicht mit Hotels verbaut. Lediglich zwei kleine Restaurants sind vorhanden.

Am südlichen Ende der Anse Lazio gibt es noch eine wunderschöne Süßwasserlagune. Mit Baden und Schnorcheln, unterbrochen vom Mittagessen, vergeht der Tag wie im Fluge.

Im Hotel Coco de Mer haben wir bis zum 11. August übernachtet, dann ging es wieder zum kleinen Flughafen und mit der kleinen Propellermaschine zurück nach Mahé. Wieder werden wir als einzige Gäste zu unserem Hotel Le Meridien Barbarons gefahren.

Das Hotel liegt an der Westküste der Insel an der Anse Barbarons. Der Strand vor dem Hotel ist deutlich größer als am Coco de Mer und lädt zum Laufen ein. Aufgrund von Meeresströmungen ist nur ein kleiner Teil direkt vor dem Hotel zum Baden geeignet. Neben dem Hotel gibt es einen kleinen Mangrovenwald, der durch einen hölzernen Steg besichtigt werden kann. Bei Ebbe sind hunderte von Krabben damit beschäftigt im Schlick nach Nahrung zu suchen.

Das Hotel ist schon etwas älter und das macht sich auch überall bemerkbar. Die außen liegenden Kühlgeräte der Klimaanlagen sind häufig leck, die Bodenbeläge in einigen Bereichen abgewetzt und auch sonst verbreitet es den 70iger-Jahre Charme. Geleitet wird das Hotel von einem deutschen Manager aus München, der sich auch persönlich um Wohl seiner Gäste kümmert.

Das Frühstücksbüffet ist prima, aber mehr als Toastbrot ist auch hier nicht vorhanden, abgesehen von den verschiedenen Kuchensorten, Rühreiern, Bratwürstchen, French-Toast, süße Pfannkuchen etc. etc.

Der Pool ist rechteckig, gepflegt und von passabler Größe. Tagsüber werden zur Unterhaltung verschiedene Spiele abgehalten.

Hier hatten wir nur Frühstück gebucht. Das Mittagessen haben wir häufig im Strandrestaurant eingenommen. Empfehlenswert war die Pizza. Zum Abendessen gab es die Wahl zwischen Selbstbedienungsbüffet und Restaurant mit Bedienung. Wir haben uns ausschließlich für letzteres entschieden. Da wir nicht so sehr spät essen mögen waren wir gegen 19.30 Uhr zu Beginn meist die einzigen Gäste und wurden von zwei Bedienungen gleichzeitig umsorgt.

Auf Mahé haben wir mit dem öffentlichen Bus die Hauptstadt Victoria erkundet. Wie bereits auf Praslin kostet die Fahrt 3 Seychellen Rupees. Vom Le Meridien Barbarons geht es quer über die Insel durch die Berge nach Victoria. An einigen steileren Stellen wird der Bus so langsam, dass man fast während der Fahrt aussteigen könnte. Vom zentralen Busbahnhof gelangen wir zum überdachten Marktplatz.

Groß ist das Angebot an Früchten, Gemüse und insbesondere Fischen. Vom Markt gelangt man weiter zum Wahrzeichen von Victoria, dem Clocktower.

Sehr empfehlenswert ist der Botanische Garten von Victoria. Auch hier ist der Eintritt in $ oder Euro zu bezahlen.

In der Anlage ist an fast allen Pflanzen ein Namenstäfelchen angebracht. Entlang dem Hauptweg stehen einige Coco de Mer, davon eine vom Duke of Edinborough, im Jahre 1959, gepflanzt. Dieser Baum hängt voll mit den Riesennüssen.

Im hinteren Teil befindet sich eine Kolonie mit Flughunden, die schläfrig in den ästen der Bäume hängen.

Mit einem Mietwagen (Peugeot 206) haben wir die Insel an einem Tag, einschließlich der Bucht Beau Vallon, erkundet. Vom Hotel fahren wir entlang der Westküste in Richtung Süden. Am Anfang ist es noch etwas ungewöhnlich in einem Rechtsgesteuertem Auto im Linksverkehr unterwegs zu sein.

Am Hotel Plantations Club legen wir einen Stopp ein. Hier gibt es einen sehr schönen Strand und wir stellen fest, dass dieses Hotel durchaus eine Alternative gewesen wäre.

Es geht weiter in Richtung Süden. An der Anse Takamaka biegen wir dann ab und fahren hinüber an die Ostküste. Hier geht es vorbei am Flughafen, durch Victoria hindurch, über bergige Straßen zum Beau Vallon. Hier ist das touristische Zentrum von Mahe. Die sehr große, malerische Bucht macht ihrem Namen alle Ehre.

Einziges Manko, der Wind bläst derart kräftig, dass einem der Sand wie mit einem Sandstrahlgebläse gegen den Körper geschleudert wird. An der Bucht gibt es etliche Hotels und Restaurants.

Auf der weiteren Fahrt müssen wir wieder durch Victoria hindurch und dann über eine steile Bergstraße mit engen Kurven, völlig ungesichert ohne Leitplanken, wieder zurück an die Westküste. Ziemlich an der höchsten Stelle gibt es eine verlassene Missionsstation.

Von hier hat man einen wunderbaren Blick auf die tief unter uns gelegene West Küste.

Ein kurzes Stück weiter gelangt man eine Teefabrik. Normalerweise kann man die besichtigen, aber wir hatten Pech, weil geschlossen war.

Wieder an der Westküste angelangt, fahren wir noch ein Stück in Richtung Norden und gelangen zum Port Launey Marine National Park. Dieses ist ein besonders schöner Flecken, den man sich nicht entgehen lassen sollte.

Bei der örtlichen Reiseleitung haben wir noch einen Bootsausflug in den St. Anne Marine National Park und zur Insel Moyenne gebucht.

Mit einem Bus werden wir zum Hafen gefahren. Dort besteigen wir ein kleines Schiff und fahren hinaus. Nach kurzer Fahrt setzen wir über in ein Glasbodenboot. Der Boden des Schiffes ist spitz zulaufend ausgebildet. Zu beiden Seiten sind Fenster vorhanden. Aber diese Fahrt hätte man sich sparen können, weil es so gut wie nichts zu sehen gibt. Der kräftige Wind wühlt das flache Wasser bis zum Boden auf. Das führt dazu, dass man fast nichts sieht.

Nach der kurzen Fahrt steigen wir wieder auf das erste Boot zurück und fahren weiter zur Insel Moyenne. Hier können wir auf eigene Faust die Insel erkunden. Ein Rundgang einmal außen herum dauert ca. 45 min. Dabei ist der Blick nach Long Island, der Gefängnisinsel, besonders lohnend. Es gibt auf der kleinen, im Privatbesitz befindlichen Insel ein kleines Restaurant, indem für uns ein kleines Büffet aufgebaut wurde. Diejenigen, die Schnorcheln möchten, werden mit dem Boot noch einmal an eine besonders lohnende Stelle gebracht.

Am 15. August 2002 dann leider der Rückflug. Wieder ist es ein Nachtflug, diesmal mit einer Condor Maschine. Das Einchecken ist problemlos verlaufen. Die Maschine startete pünktlich. Nach einer Zwischenlandung in Mombasa, wo noch eine Handvoll Kenia-Urlauber zusteigen, ging es direkt bis nach Frankfurt.

Alles in allem war es ein unvergesslicher Urlaub.